Imaginärer Freund

Warum Sie die imaginären Freunde Ihrer Kinder ernst nehmen sollten

Hat das eigene Kind einen imaginären Freund fällt es Erwachsenen oder älteren Geschwistern oft sehr schwer diese Fantasiegestalten ernst zu nehmen.

Das verletzt viele Kinder nicht nur, sondern kann auch zu einem Vertrauensbruch in der Eltern-Kind-Bindung führen.

Imaginärer Freund – Wir zeigen Ihnen wie Sie diese Situation in der Erziehung Ihrer Kinder meistern.

Imaginärer Freund – Fantasiefreunde sind kein Grund nervös zu werden

Imaginärer Freund

Fast ein Drittel aller Kinder haben bis zur Einschulung oder auch danach einen imaginären Freund.

Ein Grund hierfür ist das Gehirn von Kindern.

Da die Anzahl an Erinnerungen noch relativ gering ist, verschwimmen in jungen Jahren Realität und Fantasie noch häufig.

Der Fantasie entsprungene Freunde sind jedoch kein Anzeichen für eine verzögert verlaufende Entwicklung oder eine geistige Störung.

Nicht selten haben Sie als Eltern durch das Erzählen von Geschichten oder dem Behandeln des Teddys wie ein Familienmitglied selbst die Basis für diese Fantasiegestalten gelegt.

Meist tauchen diese auf, wenn sich Veränderungen im Leben der Kinder abgespielt haben wie etwa wenn ein Freund mit seinen Eltern wegzieht oder sich ein neues Geschwisterchen ankündigt.

Der Fantasiefreund dient als emotionale Unterstützung die meist verschwindet, wenn sich das Kind mit den neuen Lebensumständen zurechtgefunden hat.

Imaginärer Freund – Unterstützen Sie Ihr Kind auch in dieser Entwicklungsphase

Imaginärer Freund - Fantasiefreund

Solange der imaginäre Freund dem Kind keine Angst macht, besteht kein Grund diesen nicht freundlich willkommen zu heißen.

Manchmal genügt es diesen einen Guten Tag oder eine gute Nacht zu wünschen.

Einige Kinder fühlen sich dagegen ernst genommen, wenn der imaginäre Freund auch am Tisch platz nehmen darf.

Mit zunehmendem Alter steigt auch die Fähigkeit der Kinder ihre Gefühle auszudrücken.

Dadurch sinkt die Notwendigkeit Gefühle wie Trauer oder Wut stellvertretend durch einen imaginären Freund auszudrücken.

Imaginärer Freund – Was den Kindern dagegen immer positiv in Erinnerung bleiben wird ist das Sie sie auch in dieser Lebensphase ernst genommen und auch deren Fantasie nicht als pures Hirngespinst behandelt haben.

Das bildet selbst nach vielen Jahren noch die Basis sich auch in der Pubertät oder danach den Eltern anzuvertrauen.