Social Freezing – den Kinderwunsch auf Eis legen

Mit Social Freezing auch den Kinderwunsch auf Eis legen

Noch vor wenigen Jahren war es für Frauen ganz normal zwischen dem 20. und 30. Lebensjahr die Familienplanung zu beginnen.

Im 21. Jahrhundert ist diese Zeit jedoch fest für die Karriere reserviert.

Zwischen Ausbildung, Studium und den ersten Gehversuchen im Berufsleben ist es schwer für ein Kind oder gar mehrere Kinder die Verantwortung zu übernehmen.

Das Einfrieren von Eizellen, auch als Social Freezing bekannt, soll hierfür eine Alternative bieten.

Wo liegen die Vorteile von Social Freezing?

Social Freezing - Kinderwunsch

Social Freezing – Kinderwunsch

Die Möglichkeit schwanger zu werden, nimmt bei Frauen mit zunehmendem Alter ab.

Bereits ab Mitte 30 werden immer mehr Eizellen produziert die Beschädigungen aufweisen und somit nicht für eine Befruchtung geeignet sind.

Frauen, die sich für das Einfrieren von Eizellen interessieren sollten sich daher möglichst früh dafür entscheiden.

Wenn die Eizellen schonend eingefroren werden, verfügt auch eine Frau mit 30 oder 40 noch über die fruchtbareren Eizellen aus ihren 20ern verfügen.

Ein zweiter Vorteil liegt in der Gesundheit der später geborenen Kinder.

Das Erbgut aus den eingefrorenen Eizellen ist im Allgemeinen besser und führt somit zu weniger Kindern, die mit Behinderungen oder Gen-Defekten wie etwa der Trisomie 21 geboren werden.

Was es beim Einfrieren von Eizellen zu beachten gilt

Social Freezing - Kinderwunsch

Social Freezing – Kinderwunsch

Natürlich gibt es auch beim Social Freezing Gesetze, die es zu beachten gilt.

Ein wichtiger Faktor ist, ob die Eizellen unbefruchtet oder befruchtet eingefroren werden.

Im letzteren Fall wird vom Einfrieren von Embryonen gesprochen.

Dies ist in Deutschland bevorzugt verheirateten Paaren vorbehalten.

Wenn in der Zwischenzeit eine Scheidung stattfindet, müssen die Embryonen in der Regel vernichtet werden, da getrennte Paare nur in sehr seltenen Fällen gemeinsam Eltern werden möchten.

Liegt die Einwilligung eines der Partner nicht vor, dürfen die Embryonen nicht weiter verwendet werden.

Gleiches gilt auch für den Tod eines des Partners.

Anders verhält es sich, wenn Sperma und Eizellen getrennt eingefroren werden.

Hier kann jeder Besitzer selbst entscheiden, was mit diesen in Zukunft passieren soll.