Taschengeldratgeber für Schulkinder

Das Taschengeld ist wahrscheinlich eines der am heißesten diskutierten Themen zwischen Eltern und Kindern.

Unabhängig vom Einkommen sind viele Eltern unentschlossen, welche Summe wirklich angebracht ist und ab welchem Alter Taschengeld gezahlt werden sollte.

Öffentliche Stellen wie zum Beispiel das Berliner Jugendamt veröffentlichen daher regelmäßig Empfehlungen die Eltern als Leitfaden dienen sollen.

Hier einige Tipps:

Koppeln Sie das Taschengeld an die wichtigsten Schulphasen

Taschengeldratgeber Schulkind

Taschengeldratgeber Schulkind

Mit der Einschulung beginnt für die Kinder nicht nur in der Bildung der Ernst des Lebens.

Dieser Übergang lässt sich perfekt dafür nutzen das erste Taschengeld auszuzahlen.

In der Grundschule ist es am besten dies einmal pro Woche zu tun, da eine monatliche Auszahlung in diesem Alter ein zu großer Zeitraum ist.

Angemessen sind Beträge zwischen 2 und 3 Euro pro Woche.

Der Wechsel auf eine weiterführende Schule ist gut für eine Veränderung der Auszahlung und Höhe des Taschengelds geeignet.

Beträge zwischen 10 bis zu 15 Euro sollten nun am jeweils 1. und 15. des Monats ausbezahlt werden.

Mit Eintritt in die Oberstufe ist es wiederum hilfreich auch das Taschengeld diesem neuen Lebensabschnitt anzupassen.

Ein Betrag von 50 Euro sollte nun einmal pro Monat ausgezahlt werden.

Klare Regeln sind das A und O, um Streit zu vermeiden

Taschengeldratgeber Teenager

Taschengeldratgeber Teenager

Sobald Sie Ihrem Kind Taschengeld zahlen sind Regeln erforderlich.

Halten Sie am besten schriftlich fest, welche Ausgaben das Kind selbst zu bestreiten hat und welche Ausgaben von Ihnen bestritten werden.

Taschengeld erfüllt einen erzieherischen Zweck.

Deshalb sollten Sie innerhalb der Regeln auch Ausgaben tolerieren, die für Sie keinen Nutzen haben.

Im Gegenzug sollten Sie aber auch keine Kredite gewähren.

Um dem Kind nicht während der Sommerferien immer wieder finanziell unter die Arme greifen zu müssen, empfiehlt sich das klassische Sparschwein.

Für jede gute Note werden dort 50 Cent oder auch 1 Euro platziert.

In den Sommerferien darf das Schwein geschlachtet werden, um so das Taschengeld für diese Zeit aufzubessern.

Durch das langsame Ansparen können sich auch Eltern mit geringem Einkommen diesen Luxus leisten.